Kaliméra Kálymnos als E-Book Das E-Book Kalimera Kalymnos Ausgabe 2019
Kaliméra Kálymnos

Myrtiés und Masoúri

Der Ort Myrtiés (griechisch: Μυρτιές) iegt an der Westseite der Insel Kálymnos, acht Kilometer vom Hafen in Póthia entfernt, gegenüber der kleinen Nachbarinsel Telendos. In Myrtiés befindet sich der Anlegesteg für die Boote mit denen man die kleine Nachbarinsel Telendos erreicht. Zu beiden Seiten des Steges gibt es einen schmalen, langgestreckten Strand, weshalb es in dem kleinen und ruhigen Ort eine ganze Reihe von kleinen Hotels und Pensionen gibt.

In nördlicher Richtung liegt Masoúri (griechisch: Μασούρι). Hier befindet sich einer der längsten Strände auf Kálymnos, weshalb sich Masoúri zur Touristenhochburg entwickelt hat. Neben den größten Hotels der Insel gibt es in Masoúri Pensionen, Tavernen und Läden aller Art, die ganz auf die Bedürfnisse der Besucher ausgerichtet sind.

Myrtiés und Masoúri sind zusammengewachsen und werden gemeinsam verwaltet. Im Jahr 2011 wurden hier 325 Einwohner gezählt, aber im Sommer überwiegen die Besucher um ein Mehrfaches. Dies hat den Verkehr stark anwachsen lassen, weshalb die Ortsdurchfahrt nur in südlicher Richtung befahren werden darf und die Fahrzeuge in nördlicher Richtung oberhalb des Ortes um den Ortskern herum geführt werden. Bis zum Anlegesteg in Myrtiés kann man die Straße in beiden Richtungen befahren.

Im Zuge der Verwaltungsreform wurden auch die Weiler Melitsáchas und Armeós dem Ort Myrtiés zugeschlagen. Melitsáchas liegt am Ortseingang von Póthia kommend. Hier befindet sich der kleine Melitsachas-Hafen, in dem hauptsächlich Fischerboote zu sehen sind. Auch in Melitsáchas gibt es einen Strand, Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Der Ortsteil Armeós liegt entlang der Hauptstraße am Ortsausgang in Richtung Argiónta.

Oberhalb von Myrtiés und Masoúri gibt es eine Kette steil aufragende Felsen, die zu den bekanntesten Klettergebieten der Insel gehören. Hier befindet sich auch die "Grande Grotta", ein grottenförmiger Überhang im Fels, an dessen Decke sich zahleiche Stalaktiten gebildet haben.